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neues Parkhaus am Bahnhof

neues Parkhaus am Bahnhof

Guten Tag,

ich habe im Ilmenauer Amtsblatt gelesen, dass mit der Eröffnung des Parkhauses am Bahnhof erst im Sommer 2026 zu rechnen sein wird. Leider fehlte eine Angabe zu den voraussichtlichen Kosten, die auf potentielle Pendler zusätzlich zu den Fahrtkosten bei der DB anfallen werden. Im Gegensatz zu den Parkplätzen, die dort vorher kostenlos zur Verfügung standen, wird dieses aufgrund der angegebenen Bau- und Betriebskosten wohl kaum weiterhin der Fall sein. Was wird zusätzlich zum Bau des Parkhauses von Seiten der Stadt unternommen, um das Zugfahren für Autofahrer attraktiver zu machen, um so eine gewisse Auslastung dieses Parkhauses zu gewährleisten? Aktuell sind die Fahrtzeiten mit dem Zug z.B. nach Erfurt um einiges länger als mit dem Auto. Sollte zudem das Deutschlandticket durch die aktuelle Regierung nicht verlängert werden, ist aus meiner Sicht kaum damit zu rechnen, dass viele Autofahrer weiterhin auf den Zug umsteigen. Aktuell ist es zudem so, dass Autofahrer bereits seit Anfang Dezember 2024 gezwungen sind Alternativen zu den bisherigen Parkplätzen am Bahnhof zu nutzen. Was bringt diese dann in einem Jahr dazu stattdessen auf das Parkhaus umzusteigen? Tatsächlich wird ja auch die Parkplatzsuche im Parkhaus und das Zahlen des Stellplatzes zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen, was einen aktuell längeren Fußweg zum Bahnhof ggf. zeitlich nicht aufwiegt.

Mit freundlichen Grüßen
S.H.

#6269 - gefragt von Gast am
Dialog:

Antwort

Lieber Gast,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Wie Sie im letzten Ilmenauer Amtsblatt lesen konnten, war der Anlass für den Artikel zum neuen Parkhaus Terminal M die Grundsteinlegung. Es handelt sich also um einen sehr frühen Zeitpunkt des Bauvorhabens. Dementsprechend lag der Fokus auch auf der Vermittlung grundsätzlicher Informationen zum Bauvorhaben. Weiterführende Informationen, wie bspw. die voraussichtlichen Parkgebühren werden im weiteren Verlauf selbstverständlich noch bekannt gegeben.

Was die Attraktivitätssteigerung des ÖPNV bzw. des SPNV angeht, nimmt die Kommune hier eine eher untergeordnete Rolle ein, verglichen mit den Möglichkeiten von Bund und Land. So haben bspw. der Freistaat Thüringen und die Deutsche Bahn dieses Jahr einen Vertrag für das sogenannte Mittelthüringer Akku-Netz unterzeichnet. Durch diesen werden ab Dezember 2028 batterieelektrische Akkuzüge in Thüringen eingesetzt – auch auf der Strecke Erfurt-Ilmenau.

Die höheren Fahrzeiten der regional eingesetzten Züge im Vergleich zum Auto resultieren insbesondere daraus, dass die Züge an den verschiedenen Haltestellen auf der Strecke anhalten, um Gäste zu- und aussteigen zu lassen.

Der von Ihnen erwähnte höhere Zeitaufwand bei Parkplatzsuche und Zahlvorgang soll durch das im Artikel beschriebenen Konzept des offenen Parkhauses minimiert werden.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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