Tempo 30 Zonen in Wohngebieten und um Kindergärten
2024 wurden die Hürden vom Gesetzgeber gesenkt, so dass diese Zonen von Städten und Gemeinden leichter eingerichtet werden können.
Hierdurch kann die Sicherheit in den Wohngebieten und um Kindergärten, Spielplätzen und Schulen erhöht werden, während der Lärm gemindert wird.
Da in Tempo 30 Zonen grundsätzlich Rechts vor Link gilt, könnten einige Schilder eingespart werden und der Verkehr wird in Kreuzungsbereichen weiter gebremst, was die Sicherheit aller erhöht.
Das überholen von Radfahrern würde sich auch weit weniger lohnen, was auch sie Sicherheit erheblich erhöhen kann und die Stadt gerade für Jüngere Radfahrer sicherer machen könnte. Auch die gefühlte Zeitersparnis im Auto würde abnehmen, was das Fahrrad wieder etwas attraktiver machen könnte.
All das könnte somit auch sehr zum zum Image der Fahrradstadt Ilmenau beitragen.
Kommentare
Bearbeitungshinweis…
Bearbeitungshinweis Stadtverwaltung Ilmenau:
Sehr geehrte/r Bürger/in, vielen Dank für Ihre Teilnahme am Bürgerhaushalt der Stadt Ilmenau.
Der von Ihnen eingereichte Vorschlag ist zulässig und wird zu Beginn des nächsten Quartals dem zuständigen Umwelt- und Verkehrsausschuss zugeleitet. Die Befassung mit dem Vorschlag erfolgt voraussichtlich in der Sitzung am 30.04.2025 (Änderungen vorbehalten).
Rückfragen zum Bearbeitungsstand können beim Amt für Bau und Verkehr erfolgen.
Sehr geehrte/r Bürger/in,…
Sehr geehrte/r Bürger/in,
für den vorliegenden Vorschlag wurde inzwischen die Befassung im zuständigen Ausschuss durchgeführt. Im Ergebnis dessen müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass der Vorschlag seitens des Gremiums als nicht zustimmungsfähig erachtet wurde. Dies ist vorwiegend damit zu begründen, dass in Ilmenau und den Ortsteilen der überwiegende Teil der betroffenen Gebiete bereits mit Tempolimitzonen (20 bzw. 30 km/h) oder verkehrsberuhigten Bereichen versehen ist.
Zudem wurde im Vorschlag kein konkreter Verweis auf ein bestimmtes Gebiet gemacht. Wir bitten Sie daher, der zuständigen Straßenverkehrsbehörde mitzuteilen, auf welche Bereiche der Vorschlag konkret bezogen ist, damit eine erneute Prüfung vorgenommen werden kann.
Mit freundlichen Grüßen
Stadtverwaltung Ilmenau
Ich habe vor, einen eigenen…
Ich habe vor, einen eigenen Vorschlag einzureichen, aber vielleicht bekomme ich hier schon Hinweise zum optimalen Vorgehen.
In der Eisenbahnstraße darf man ausgerechnet im gepflasterten Bereich zwischen Kita Krabschennest und Radweg 50 km/h fahren, ab der Einmündung Kniebergstraße gelten 20 km/h. Aus meiner Sicht wäre es sinnvoll, die Geschwindigkeitsbeschränkung zu vereinheitlichen. 20 km/h erscheinen mir im gepflasterten Bereich ohne Gehsteig sinnvoll, da viele Kinder sich dort bewegen und das Ein- und Ausparken damit etwas sicherer wird. Eventuell ist ein verkehrsberuhigter Bereich sogar sinnvoller, da dort hauptsächlich Anwohner fahren und kein Durchgangsverkehr herrscht.
Außerdem soll laut OpenStreetBrowser auf der Oehrenstoecker Chaussee zwischen Friedrich-Eck-Str. und Burgstr. 50 km/h erlaubt sein. Auch hier halte ich eine einheitliche Geschwindigkeitsbeschränkung von meinetwegen 30 km/h (wie auf dem Rest der Straße) für sinnvoll. Auf dem kurzen Stück lohnt es sich nicht, zu beschleunigen. Aber hier kann auch die Karte fehlerhaft sein.
Hier handelt es sich um ein…
Hier handelt es sich um ein grundsätzliches Thema.
Ich gehe davon aus, dass die Stadt eine Liste aller Schulen, Kindergärten, Musikschulen usw.
Um diese kann man einen Kreis ziehen und 300m oder 400m einzeichnen. Dann alle Nebenstraßen kennzeichnen und einzeln abwägen, was möglich ist, ohne ein komplettes Verkehrschaos heraufzubeschwören.
Bsp:
Gymnasium am Lindenberg + Kindergarten Zwergenland + Ilm-Sporthalle + Goetheschule Haus 2
Das könnte man als ein Gebiet ansehen, da sie sehr eng stehen.
Also alles im Umkreis Tempo 30 Zone, außer Karl-Liebknecht-Straße und Krankenhausstraße.
Gibt auch wenig Gründe im Wohngebiet schneller zu fahren.
Also Steinstraße bis Herderstraße, Karl-Liebknecht bis zum Wald.
So könnte man flächendeckend verfahren und in der ganze Stadt den Verkehr etwas bremsen und auf die „Hauptadern“ verweisen.
Gibt ja auch wenig Gründe in der Clara-Zetkin-Straße, Hufelandstraße oder Gerhart-Hauptmannstraße 50 zu fahren…
Analog könnte man auch die Naumannstraße für den Kindergarten Sankt Maritin auf 30 begrenzen…
Diese Ganze Recherche sollte aber von Professioneller Seite erfolgen, nicht das jeder seine Straße einzeln meldet. Besser wären Pilotprojekte wie oben genannte Gebiete und dann nach und nach auf alle besonderen Einrichtungen ausweiten. (Auch Landschulheime und Alten/Pflegeheime könnte man berücksichtigen)
Ich würde mich freuen, wenn Sie sich der Sache erneut annehmen würden.
Beste Grüße
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